Die Idee zu SPADE ist langsam aber stetig gewachsen. SPADE möchte allen Betroffenen zeigen, dass sie mit ihren Problemen und Gefühlen nicht alleine sind - ganz im Gegenteil!
Alleine in Wien gibt es bereits 150.000 bis 250.000 Frauen und Männer mit psychischen Störungen/Erkrankungen!
UND DAS IST BEI SPADE GEPLANT:
Kurz- bis langfristige Anlaufstelle ("Wohnzimmer") für ALLE betroffenen Menschen in Wien durch eigenes Selbsthilfe- und Kommunikationszentrum (Räumlichkeiten mit guter Verkehrsanbindung werden derzeit noch gesucht).
Wöchentlicher Erfahrungsaustausch durch Selbsthilfegruppen (für Sozialphobie, Panikattacken, Angsterkrankung, Depressionen, Stalking, Mobbing, Tremor, Missbrauch u.v.m., für verschiedene Personengruppen wie Senioren, Mütter etc.).
Kostengünstige/Kostenlose Wochenendangebote zur Förderung der Kommunikation und Fitness (Wandern, Museenbesuche, Gymnastik u. Ä.).
Aufbau und Förderung von sozialen Kontakten sowie Wissens-und Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen innerhalb der Gruppe und auch im privaten Bereich (Freundschaften und Netzwerke).
Erhöhung/Steigerung des Selbsthilfepotentials, Selbständigkeit, Kritikfähigkeit der Mitglieder.
Wissenserweiterung der Betroffenen durch eigenständige Erarbeitung verschiedener Themen, Diskussion über entsprechende Literatur inner- und außerhalb der Gruppe.
Periodisches Informationsblatt/Vereinszeitung für Mitglieder und Förderer/Sponsoren.
Vereinsinterne Bibliothek und Förderung/Hilfestellung beim Verlegen von autobiographischen Werken von Betroffenen (Eigenverlag).
Bereitstellung von aktuellen (wissenschaftlichen) Informationen zu Krankheitsbildern, Behandlungsmöglichkeiten, Esoterik etc. (jeweils Pro/Kontra) durch den Verein.
Förderung von öffentlichen Diskursen über psychische Erkrankungen durch Medienpräsenz ("Tabuthemen" und "Stigmatisierung").
Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Vereinen.
WAS BIETET SPADE NICHT:
Ersatz für therapeutische/psychiatrische Behandlung.
Empfehlung von Ärzten, Institutionen, Heilmethoden durch den Verein.
Betreuung durch "professionelles" Personal. Alle Mitarbeiter sind ausschließlich Betroffene ohne medizinische/psychologische Ausbildung und verweisen Menschen mit "akuten Problemen" sofort an kompetente ärztliche Stellen weiter.
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Auf keinen Fall greift SPADE in bestehende Therapien ein! SPADE möchte erwachsenen, mündigen Bürgern ein Forum zum Erfahrungsaustausch unter "Betroffenen" bieten.
Menschen mit akuten Problemen, die dringend medizinischer Hilfe bedürfen, verweisen wir selbstverständlich an kompetente ärztliche Betreuung wie den Psychosozialen Dienst Wien (Psychiatrische Soforthilfe: Tel. 01/31330).

Alle Bilder, die auf der SPADE Homepage zu sehen sind, wurden uns freundlicherweise von der international bekannten Künstlerin Ekaterina Moré zur Verfügung gestellt (c)
www.ekaterina-more.com
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